Monatsarchiv: Juli 2011

Donnerstag, 8. September 2011

19.30 Uhr bis 21.00 Uhr

Gemeinsam wollen wir uns über „Die schärfsten Gerichte der tatarischen Küche“ von Alina Bronsky austauschen.
Anschließend gibt es neue Buchtipps, u.a. aus dem Teilnehmerkreis. Aus diesen Titeln wählen wir was im Oktober besprochen wird.
Außerdem ist eine kurze Vorstellungsrunde der Teilnehmer/-innen zum gegenseitigen Kennenlernen geplant.

Wichtig: Bringen auch Sie Ihre neueste Entdeckung oder das Allzeit-Lieblingsbuch mit!
Bitte für die Planung kurz vorab in der Stadtteilbücherei melden, welchen Titel Sie vorstellen möchten.

Bitte beachten: Im August ist Sommerpause!

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Eingeordnet unter Autoren A-E

Einblick: Buchvorstellungsrunde

Am 14. Juli wurde im Literaturkreis empfohlen:

Allende, Isabel: Paula
Während ihre Tochter Paula in Madrid im Koma liegt, erzählt die bekannte Schriftstellerin ihr von ihrer Familie, ihren Männern und ihrem Leben. Gleichzeitig erfährt der Leser vom schweren Schicksal der Tochter und den aufwühlenden Gefühlen einer Mutter zwischen Trauer und Hoffnung. Die bewegenden Aufzeichnungen am Krankenbett erschienen einige Jahre nach dem Tod Paulas als wohl persönlichstes Buch der Autorin.

Bronsky, Alina: Die schärfsten Gerichte der tatarischen Küche
Der zweite Roman der 1978 in Jekaterinburg geborenen und in Deutschland aufgewachsenen Autorin erzählt in sarkastischer Art über 30 Jahre Frauenschicksal zwischen Ural und dem „gelobten Land“ Deutschland. Rosalinda, die Ich-Erzählerin, ist die leidenschaftliche, alles und alle beherrschende Großmutter in einem Leben, in dem die Männer nur eine Nebenrolle spielen – höchstens…

Cleave, Chris: Little Bee
Das 16jährige Mädchen Little Bee und die englische Mutter und Karrierefrau Sarah sind durch eine tragische Begegnung in Afrika verbunden, als sie in Kingston-upon-Thames kurz nach dem Selbstmord von Sarahs Mann wieder aufeinandertreffen. Little Bee ist aus dem Abschiebelager entkommen, spricht das Englisch der Queen und schenkt uns einen oft unerwarteten Blick auf vermeintlich bekannte Dinge. Letztendlich steht aber neben dem Thema Flüchtlingsschicksal die grundsätzliche Frage über den Umgang mit Fremdheit, Schuld und Verrat im Vordergrund.

Shriver, Lionel: Dieses Leben, das wir haben
Eigentlich will Shep endlich sein eigentliches Leben beginnen. Genug gearbeitet, verdient, Steuern gezahlt – jetzt soll es auf die paradiesische Nachbarinsel von Sansibar gehen. Genau da erzählt ihm seine Frau von ihrer Erkrankung an einer seltenen Krebsart und der Roman stellt die Frage: Wie viel ist ein Menschenleben wert? Da sind nicht nur menschliche Werte und der Umgang mit Kranken gemeint, sondern auch die Kosten und das amerikanische Gesundheitssystem.

Schmidt, Katrin: Du stirbst nicht
Helene Wesendahl liegt im Krankenhaus, ohne Erinnerung. Sie muss nach dem Platzen eines Aneurysmas erst langsam „Die Sprache, das schlafende Tier“ wieder lernen und durch die Innenperspektive in der das erzählt wird, ist der Leser quasi hautnah dabei. Außerdem begibt sie sich auf die Spur ihres früheren Ichs zwischen Liebe und Lebenskrise so dass Krankheitsgeschichte und psychologischer Roman verwoben werden.

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Eingeordnet unter Autoren A-E, Autoren F-J, Autoren P-T

Für Zwischendurch

Als Bibliothekarin empfiehlt man ja kreuz und quer durch’s Genrebeet. Krimis sind in der Bücherei oft Selbstläufer oder aber die Kategorie von Buch, die auch die professionelle Leserin nicht mit Rezensions- oder Empfehlungsabsicht (also quasi dem Leser/der Leserin schon im Hinterkopf) liest, sondern einfach nur zum Entspannen.

Heute also für Zwischendurch eine Krimiempfehlung – es handelt sich um den vierten Band der Dr. Siri-Reihe von Colin Cotterill: „Briefe an einen Blinden“. Diesen kann man auch unabhängig lesen und ich habe ihn auf dringende Empfehlung einer Leserin (auch so herum funktioniert das „Wem dies gefällt, könnte auch das gefallen-Prinzip“) in die Hand genommen und mich bei „Dr. Siris real existierendem Humorismus“ prächtig amüsiert. Diesen trefflichen Begriff habe ich auf der Seite www.krimi-couch.de (sehr zu empfehlen und gut durchsuchbar nach Autoren, Regionen und Themen) gefunden.

Mehr zu diesem Buch, dem Autor und der Krimireihe

**In der Kategorie „Für Zwischendurch“ finden Sie immer mal wieder Tipps zum Sehen, Hören, Lesen – zum allein genießen, es wird ja nicht alles im Literaturkreis thematisiert…***

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Neue Empfehlungsrunde am 14. Juli

Start für eine neue Buchvorstellungsrunde!

Am Donnerstag, 14. Juli, ab 19.30 Uhr werden verschiedene Bücher vorgestellt, aus denen wir uns für den Literaturkreis am 8. September (Achtung, Termin in den Sommerferien!) einen Titel aussuchen. Die Geschmäcker sind bekanntlich verschieden – umso schöner, dass die Empfehlungen von (mindestens) 5 Personen kommen werden, Sie können ja raten, wer was mitbringen wird (dass Frau Franek das Buch von Alina Bronsky vorstellt, hat sie ja hier im Weblog schon verraten…).

Hier ein kleiner visueller Vorgeschmack:

                                                                                                                          

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