Donnerstag, 8. September 2011

19.30 Uhr bis 21.00 Uhr

Gemeinsam wollen wir uns über „Die schärfsten Gerichte der tatarischen Küche“ von Alina Bronsky austauschen.
Anschließend gibt es neue Buchtipps, u.a. aus dem Teilnehmerkreis. Aus diesen Titeln wählen wir was im Oktober besprochen wird.
Außerdem ist eine kurze Vorstellungsrunde der Teilnehmer/-innen zum gegenseitigen Kennenlernen geplant.

Wichtig: Bringen auch Sie Ihre neueste Entdeckung oder das Allzeit-Lieblingsbuch mit!
Bitte für die Planung kurz vorab in der Stadtteilbücherei melden, welchen Titel Sie vorstellen möchten.

Bitte beachten: Im August ist Sommerpause!

Werbeanzeigen

2 Kommentare

Eingeordnet unter Autoren A-E

2 Antworten zu “Donnerstag, 8. September 2011

  1. zimmermannbib

    Vom am 8. September besprochenen Buch „Die schärfsten Gerichte der tatarischen Küche“ (auf Rezepte wartet man vergeblich und mit Kochen hat das Buch auch wenig zu tun) war keiner der Teilnehmer “ völlig hin und weg“, dafür die Mehrheit „hin- und hergerissen, wie bei kaum einer anderen Lektüre“: Ich versuche wieder eine Zusammenfassung der Diskussion– zu Ergänzungen, Korrekturen und Kommentaren lade ich ausdrücklich die anderen Teilnehmer ein!

    Dieses Mal hieß es für viele aushalten – die derbe, provokative Sprache, eine durchweg unsympathische, der Empathie überhaupt nicht fähige Hauptfigur – und durchhalten – manche Erklärungsversuche (für uns kaum nachvollziehbare Situation in der ehemaligen Sowjetunion, Kindheit im Kinderheim) für die unglaublich harte, egoistische Rosalinda kamen erst später und viele überlegten nach den ersten 50-70 Seiten, das Buch wegzulegen. Das schriftstellerische Können der 1978 geborenen Alina Bronsky wurde anerkannt, allerdings das schnelle, oberflächliche Ende bemängelt. Insgesamt blieben viele Dinge (was man alles für’s Überleben und für materielle Dinge tut – oder seiner Familie antut) nur angedeutet, schwer nachvollziehbar und gerade als Mutter kann man sich schwer mit Rosalinda (ausgebildete Pädagogin!) identifizieren. Rosalindas Mutterliebe war nur für manche Literaturkreis-Teilnehmer trotzdem spürbar. Obwohl: Als die Tochter Sulfia stirbt, wird sie allzeit präsent für ihre Mutter, bei ihr sucht Rosalinda Rat.
    Im Hinblick auf die Enkelin Aminat, die am Ende des Romans Schlagerstar wird, konnten alle der Bemerkung zustimmen: Wer eine Großmutter wie Rosalinda ertragen musste, kann leicht die Kommentare und Behandlung durch besonders böse Jurymitglieder in solchen Wettbewerben aushalten.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s