Einblick: Buchvorstellungsrunde

Am 14. Juli wurde im Literaturkreis empfohlen:

Allende, Isabel: Paula
Während ihre Tochter Paula in Madrid im Koma liegt, erzählt die bekannte Schriftstellerin ihr von ihrer Familie, ihren Männern und ihrem Leben. Gleichzeitig erfährt der Leser vom schweren Schicksal der Tochter und den aufwühlenden Gefühlen einer Mutter zwischen Trauer und Hoffnung. Die bewegenden Aufzeichnungen am Krankenbett erschienen einige Jahre nach dem Tod Paulas als wohl persönlichstes Buch der Autorin.

Bronsky, Alina: Die schärfsten Gerichte der tatarischen Küche
Der zweite Roman der 1978 in Jekaterinburg geborenen und in Deutschland aufgewachsenen Autorin erzählt in sarkastischer Art über 30 Jahre Frauenschicksal zwischen Ural und dem „gelobten Land“ Deutschland. Rosalinda, die Ich-Erzählerin, ist die leidenschaftliche, alles und alle beherrschende Großmutter in einem Leben, in dem die Männer nur eine Nebenrolle spielen – höchstens…

Cleave, Chris: Little Bee
Das 16jährige Mädchen Little Bee und die englische Mutter und Karrierefrau Sarah sind durch eine tragische Begegnung in Afrika verbunden, als sie in Kingston-upon-Thames kurz nach dem Selbstmord von Sarahs Mann wieder aufeinandertreffen. Little Bee ist aus dem Abschiebelager entkommen, spricht das Englisch der Queen und schenkt uns einen oft unerwarteten Blick auf vermeintlich bekannte Dinge. Letztendlich steht aber neben dem Thema Flüchtlingsschicksal die grundsätzliche Frage über den Umgang mit Fremdheit, Schuld und Verrat im Vordergrund.

Shriver, Lionel: Dieses Leben, das wir haben
Eigentlich will Shep endlich sein eigentliches Leben beginnen. Genug gearbeitet, verdient, Steuern gezahlt – jetzt soll es auf die paradiesische Nachbarinsel von Sansibar gehen. Genau da erzählt ihm seine Frau von ihrer Erkrankung an einer seltenen Krebsart und der Roman stellt die Frage: Wie viel ist ein Menschenleben wert? Da sind nicht nur menschliche Werte und der Umgang mit Kranken gemeint, sondern auch die Kosten und das amerikanische Gesundheitssystem.

Schmidt, Katrin: Du stirbst nicht
Helene Wesendahl liegt im Krankenhaus, ohne Erinnerung. Sie muss nach dem Platzen eines Aneurysmas erst langsam „Die Sprache, das schlafende Tier“ wieder lernen und durch die Innenperspektive in der das erzählt wird, ist der Leser quasi hautnah dabei. Außerdem begibt sie sich auf die Spur ihres früheren Ichs zwischen Liebe und Lebenskrise so dass Krankheitsgeschichte und psychologischer Roman verwoben werden.

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