Für Zwischendurch: Film „Ein Geheimnis“

Erinnern Sie sich noch – es war einmal „Ein Geheimnis“ und wurde von einer gewissen Louise verraten… Über selbige Louise wurde im Literaturkreis heftig diskutiert – und aus Interviews mit dem Autor Philippe Grimbert zitiert, die diese Person im ansonsten autobiografischen Inhalt als Dichtung entpuppten. 

 

Jetzt ist die Verfilmung des Romans neu im Bestand der Stadtteilbücherei Göggingen (und demnächst sein neuer Roman).

Entdecken Sie

Farbcodes: Schwarzweiß die Szenen, die in der Gegenwart spielen, in Farbe die Vergangenheit  – wie im Roman, in dem die Gegenwart in der Vergangenheitsform und die Vergangenheit in der Gegenwartsform erzählt wird.

Formidable: Julie Depardieu in der Rolle der Louise, für die sie einen „César“ erhielt. 

Wunderbar: Filmmusik von Zbigniew Preisner

Interessant: Die DVD-Extras mit Making of und Interviews, in denen man dem Autor anmerkt, wie er mit der Sprache spielt: das Schlimmste ist das Verschweigen, das im Französischen gleich lautet wie „töten“ – ‚Ce qui est tue peut tuer‘. Oder angesprochen auf den Körperkult der Eltern assoziiert er „corps“ in der Wortbedeutung „Leiche“.  Sein Ziel war es „Wahrheit anhand der Fiktion herauszufinden“, wobei er ersteres mit ‚Brückenpfeilern‘ vergleicht, denen er als Romancier ‚Rundbogen‘ hinzufügt.

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Eingeordnet unter Autoren F-J, Für Zwischendurch

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