Monatsarchiv: Dezember 2013

Rückschau DAS LÄSST SICH ÄNDERN von Birgit Vanderbeke

Buchbesprechung: Petra Franek

Die namenlose Ich – Erzählerin, eine Tochter aus gutsituiertem Hause verliebt sich – entgegen dem Gutheißen ihrer Eltern – in Adam.

Wenn Adam, ein Handwerker, „mal“ spricht, dann meist mit den Worten Rio Reisers. Er ist ein Fan der Politrockband „Ton, Steine, Scherben“ (http://de.wikepedia.org/wiki/Ton_Steine_Scherben“).

Die Eltern der Ich-Erzählerin haben zwar Berthold Brecht im Bücherregal stehen „aber wenn die eigene Tochter einem solche Leute wie Adam Czupek ins Haus schleppt, merkt man das Kultur etwas anderes ist als das wirkliche Leben“ (S.12).

Nichts desto trotz werden sie in den 80ziger Jahren Großeltern von zwei Kindern.

Auf rund 150 Seiten erzählt Birgit Vanderbeke in wunderbar lakonischer Ausdrucksweise von Freundschaft und Solidarität. Die Autorin verbindet in vergnüglicher Form Zeitgeschichte mit der Sehnsucht nach einem einfachen, naturnahen und sinnhaften Leben.

Eine kurzweilige Lektüre. Flott, heiter und zuversichtlich !

Auf diesem Wege verabschiede ich mich nach rund zweieinhalb Jahren von meiner Tätigkeit als Moderatorin und „Nachlesen“ schreibende Teilnehmerin des Gögginger Literaturkreises. Die Erfahrungen, dass Lesen und der Austausch darüber wunderbar sind, teile ich weiterhin sehr gerne mit Ihnen. Oder mit den Worten von „Ton, Steine,Scherben“: „Reißen wir die Mauern ein, die uns trennen. Kommt zusammen, Leute. Lernt euch kennen.“ (aus: Keine Macht für niemand)

Advertisements

Kommentare deaktiviert für Rückschau DAS LÄSST SICH ÄNDERN von Birgit Vanderbeke

Eingeordnet unter Autoren U-Z, Rückschau