Monatsarchiv: November 2014

Januar 2015 – März 2015 im Literaturkreis

Folgende Titel werden im Literaturkreis Göggingen von Januar bis März besprochen:

08.01.2014: Patrick Modiano – Im Café der verlorenen Jugend

Modiano - Café der verlorenen Jugend Im Paris der 1960er-Jahre trafen sich die Mittzwanziger im Café Le Condé und rauchten, tranken, ließen sich treiben. Auch die junge Louki hat dort einen Flucht- und Bezugspunkt gefunden.

 

 

 

12.02.2014: Michael Köhlmeier – Spielplatz der Helden

Michael Köhlmeier - Spielplatz der HeldenIn einer Mischung von Fakten und Fiktion lässt der Autor drei Teilnehmer einer außergewöhnlichen Grönland-Expedition von ihren Erfahrungen berichten.

 

 

 

12.03.2014: José Luis Sampedro – Das etruskische Lächeln

Das etruskische Laecheln von Jose Luis SampedroIn der Liebe zu seinem Enkelsohn lernt ein krebskranker kalabrischer Bauer die Welt neu zu sehen und sein Schicksal zu akzeptieren.

 

 

 

 

 

Treffpunkt wie immer ab 19:30 im Bürgermeistersaal der Stadtteilbücherei Göggingen – auch Neulinge sind herzlich willkommen!

 

 

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Rückblick: Julie Otsuka „Wovon wir träumten“

von Marius Müller

Am Abend des 13. Novembers versammelten sich die Freunde der guten Literatur wieder im Bürgermeistersaal des Alten Rathauses in Göggingen, um diesmal über Julie Otsukas „Wovon wir träumten“ zu diskutieren.

Inhaltlich dreht sich der dünne Roman (lediglich ein wenig über 150 Seiten umfasst der Roman) um japanische Immigrantinnen, die unter falschen Versprechen nach Amerika gelockt werden. Dort müssen sie ein kärgliches Leben fristen, fremd im Land und teilweise fremd in den eigenen Beziehungen. Als besonderen narrativen Kniff verwendet Julie Otsuka bei ihrer Erzählung keine eindeutige Erzählerin, sondern lässt vielmehr ein Kollektiv erzählen. Dies führt dazu, dass „Wovon wir träumten“ wie ein Kaleidoskop von Eindrücken und Geschichten wirkt.

Von Eindrücken wie „Eine Stoffsammlung im Stile eines Schulaufsatzes“ bis „Eine lohnende Lektür, die zeigt, dass sich alles wieder wiederholt“ reichten die Meinungen der Teilnehmer des Literaturkreises. In der Diskussion kristallisierte sich heraus, dass die lyrische Sprache einen großen Reiz des Buchs ausmacht. Auf jeden Fall lohnt die Lektüre, weshalb „Wovon wir träumten“ an dieser Stelle nachdrücklich empfohlen sei, alleine schon damit man sich erneut vor Augen führt, wie reich doch das eigene Leben ist.

otsuka

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